Die Aumühle

Backstube, Kust und Kultur

Die Aumühle, auch Obere Wassermühle genannt, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts (1608-1609) erbaut und zählt damit zu den ältesten erhaltenen Bauwerken der Stadt Moers, in der sie gleichzeitig die einzig erhaltene Mühle darstellt. Seit 1982 steht sie unter Denkmalschutz und wird unter der Nummer 16 in der Liste der Baudenkmäler der Stadt Moers geführt.

Erste Nachweise der Wassermühle gibt es aus der Karte „Murs Comitatus” 1591 von Johannes Mercator. Dort ist die Mühle als „Volmull“ (Walkmühle) eingezeichnet. Die Obere Wassermühle war Teil einer Schleusenanlage, die die Wasserzufuhr zum Stadtgraben regulierte. Damit war die Aumühle ein bedeutender Teil der Stadtbefestigung, da das aufgestaute Wasser den ansonsten trocken gehaltenen Graben inklusive der anliegenden Felder flutartig unter Wasser setzen und somit den Stadtkern vor Feinden schützen konnte, was einige Male – zum Beispiel während des Dreißigjährigen Krieges – notwendig war.

Zunächst war die Mühle an verschiedene Müller verpachtet und diente als „Zwangsmühle“. Das bedeutet, dass die umliegenden Gehöfte ihr Korn – trotz zahlreicher Proteste von Seiten der Bauern – nicht selbst mahlen durften, sondern dies in der Mühle machen lassen mussten. Die Mühle brachte so den Grafen von Moers Einnahmen und Steuern.

Aumühle - Werk

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Ansichten der Aumühle

Historische Mühle

Renovierung der Aumühle

Brot-Backstube im alten Gemäuer